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Bewegungstherapie (Einzeltherapie)

Die Einzeltherapie bietet die Möglichkeit einer fachgerechten und individuell angepassten Behandlung. Ziel ist die rasche Wiedereingliederung in Ihr Alltags-, Berufs- und Freizeitleben. Besonders nach Operationen, Verletzungen, akuten Wirbelsäulenproblemen, aber auch neurologischen Erkrankungen, kommen solche Einzeltherapien – mit ihren vielfältigen Methoden – zum Einsatz.

Die Therapiedauer bewegt sich zwischen 30 und 45 Minuten.

 

Der Schlingentisch

Der Schlingentisch ist eine Gerätekonstruktion, bei der mittels Seilen und Schlingen der Körper gleichsam „schwerelos“ gelagert werden kann. Damit soll für den Patienten eine „Schwerelosigkeit“ ermöglicht werden. Je nach Art der Lagerung können Bewegungen erleichtert oder auch erschwert werden, Druck oder Zug auf ein Gelenk ausgeübt und auch die Muskeln sowohl gedehnt als auch gekräftigt werden.

Behandlungsmöglichkeiten ergeben sich für Erkrankungen aus den Gebieten der Orthopädie, Chirurgie und auch der Neurologie.

Skoliosetherapie für Kinder & Erwachsene

Die Skoliose ist eine teilfixierte Seitenverbiegung der Wirbelsäule mit Verdrehung der Wirbelkörper. Die dreidimenionale Skoliosebehandlung nach Schroth ist ein deformitätsspezifisches individuelles Übungsprogramm.

Ziel der Behandlung ist es, die gekrümmte und in sich verdrehte Wirbelsäule zu strecken, die erreichbare Haltungskorrektur muskulär zu festigen und dadurch Schmerzzustände zu beseitigen oder zu mildern.

Fester Bestandteil der Behandlungsmethode ist die Drehwinkelatmung, welche zur Korrektur des skoliotischen Atemmusters dient.
Es gibt einmal wöchentlich eine eigene Skoliosegruppe für Kinder am Nachmittag. Die Teilnahme ist auf 5 Kindern beschränkt.

Gruppengymnastik

Folgende Gruppentherapien werden bei uns mit Direktverrechnung der jeweiligen Kassen angeboten:

Siehe können die nachstehenden Therapien als PDF-Datei öffnen bzw. herunterladen

Rückenschulprogramm im PIL
Osteoporose
Haltungsturnen
Beckenboden

Unterwassertherapie

Die wasserspezifische Bewegungstherapie nutzt vorzugsweise die Auftriebs- und Wirbelkräfte des Wassers zur gezielten Physiotherapie bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern des Bewegungs– und Stützapparates und deren Schmerzbekämpfung.

Ziele der wasserspezifischen Bewegungstherapie sind Mobilisation, Stabilisation, Kräftigung, Koordinationsschulung sowie Ausdauertraining.

Bewegungstherapie im Therapiebecken wird in Einzeltherapie– und in Gruppentherapieform durchgeführt.

Ergotherapie

Bei der Ergotherapie werden nach einem Erstgespräch mit dem Patienten die ergotherapeutischen Ziele festgelegt. Danach wird ein individueller Therapieplan erstellt. Der Ergotherapeut wählt hierbei Übungen aus, die die eingeschränkten Fertigkeiten des Patienten, wie zum Beispiel Feinmotorik, Handkraft, Beweglichkeit der Gelenke, Koordination und Stabilität verbessern bzw. wiederherstellen sollen.

Die Behandlungspunkte bei Erwachsenen sind nach chirurgischen Eingriffen mit Einschränkung der Alltagstätigkeiten z.B. an Armen und vor allem Händen, nach Schlaganfällen und anderen nervenbedingten Einschränkungen wie Multipler Sklerose.

Behandlungspunkte bei Jugendlichen sind ebenfalls Einschränkungen des täglichen Einsatzes der Arme und Hände z.B. durch frühkindliche Hirnschädigungen, Unfälle. Aber auch bei ADHS (  Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom  ) ist oft mit Beeinträchtigungen der Feinmotorik vergesellschaftet, wobei die Ergotherapie hier ein wichtiger Standpunkt der Therapie ist.

Angewendet werden kann Ergotherapie bei allen Altersgruppen. Bei erwachsenen Menschen können damit nach einem Schlaganfall, nach einer Gehirnoperation, nach einer Amputation bzw. bei Multipler Sklerose und Ähnlichem entstandene Beeinträchtigungen gelindert oder beseitigt werden.  Bei Kindern und Jugendlichen kann sie sich helfend auf ADHS, frühkindliche Hirnschädigungen und Teilleistungsdefizite auswirken.

Folgende Behandlungsmöglichkeiten gibt es:

  • Ergotherapie als Teil der Orthopädie
  • Ergotherapie als Teil der Neurologie
  • Ergotherapie als Teil der Handrehabilitation
  • Ergotherapie als Teil der Pädiatrie=Kinderheilkunde

Dauer der Behandlungen:

Einzelbehandlung in der Mindestdauer von 30 Minuten
Einzelbehandlung in der Mindestdauer von 60 Minuten
Einzelbehandlung für eine ergotherapeutische Behandlung an cerebralparetischen Kindern (0-15 Jahre) mit signifikanten Störungen der Sensomotorik mittels Bobath-Technik, pro Sitzung von mindestens 60 Minuten Dauer.

 

 

Klassische Massage / Heilmassage

Durch verschiedene Griffe im Rahmen der Massage  z.B. Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Schüttelungen und Vibrationen kann auf den jeweiligen Zustand von Haut, Muskulatur sowie Bindegewebe eingegangen werden. Der passende Reiz wird durch die Hände gesetzt.

Dies ist „BeHANDlung“ im ursprünglichsten Sinn.

 

  • Verspannungen
  • Cervicalsyndrom
  • Psychosomat. Erkrankungen
  • Lumbago
  • Muskuläre Dysbalancen

 

Komplexe Entstauungstherapie - vorm. Lymphdrainage

Durch sanfte, weiche Griffe nimmt der Therapeut Einfluss auf die Flüssigkeitsverhältnisse im lockeren Bindegewebe. Dadurch können Stoffwechselschlacken, Hämatome (Blutergüsse), Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen) rascher beseitigt werden.

Durch die komplexe Entstauungstherapie wird das Lymphgefäßsystem angeregt und unterstützt

  • Primäre Lymphödeme
  • Sek. Lymphödeme
  • Migräne
  • Postop. Ödem
  • Narbenbehandlung

 

Kompressionsverbandsmaterial:

Damit sie zu diesem Verbandsmaterial kommen ist folgendes notwendig:

Heilbehelfsschein: diesen bei unerer Anmeldung abgeben — Selbstkostenanteil von € 31,- bezahlen – und sie erhalten das Verbandsmaterial direkt bei uns im Institut.

 

Thermotherapie

Moorpackungen

Durch Anwendungen warmer Packungen wird der häufig erhöhte Muskeltonus  positiv beeinflusst (=Entspannung).

Außerdem kommt es zu einem starken Anstieg der Durchblutung (Hyperämie) und somit zu einer Stoffwechselsteigerung (vermehrter Abtransport von Schlackenstoffen).

Bei der Kältetherapie (Kryotherapie) wird der entzündungshemmende und abschwellende Effekt in den Vordergrund gestellt.

 

Mikrowellentherapie

Diese Behandlungsart fällt einerseits in den Bereich der Elektro-Therapie, andererseits in den Bereich der Wärmetherapie.

Ausgehend von einem Gerät werden über einen Balkenstrahler Mikrowellen auf die betreffende Körperregion appliziert.

 

Es kommt zur Tiefenerwärmung, speziell in der Muskulatur.

Elektrotherapie

Durch „niederfrequente Ströme“, aber auch „mittelfrequente Ströme“ kommt es im Körper zu …

  • Schmerzlinderung (Analgesie)
  • Durchblutungssteigerung (Hyperämie)
  • Muskelspannungsregulation (Myotonusregulation) und es wird eine
  • entzündungshemmende Wirkung (antiphlogistisch) erzielt.
  • Muskelkräftigung
  • Hypalgesie
  • Durchblutungssteigerung
  • Tonusregulation
  • Nervale Stimulation
  • Antiphlogistisch

 

Ultraschalltherapie

Durch die Aussendung von Schallwellen kommt es zu einer „Mikromassage“ im Gewebe. Die Stoffwechselprodukte werden abtransportiert und entzündungshemmende Stoffe gelangen vermehrt in das beschallte Gebiet.

 

  • Ansatztendopathie
  • Triggerpunktbehandlung
  • Narbenbehandlung
  • Tendinitis calcarea

 

4-Zellenbad

Das Zellenbad gehört zur Gruppe der Elektrotherapien und bietet die Möglichkeit im Wasserbad sowohl Hände als auch Füße – einzeln oder in Verbindung zueinander – mittels Gleichstrom zu durchfluten.

Je nach Schaltung der einzelnen Wannen kann hierbei auch der gesamte Körper mittels „absteigender“ Galvanisation

  • analgetisch (schmerzlindernd)
  • entspannend (detonisierend)

durchströmt werden und außerdem eine Durchblutungssteigerung erreicht werden!